Es gibt Meinungen, deren Ungeschicklichkeit liegt in ihrer Unzeitigkeit.#2

Ich habe eine neue Wohnung im Stadtzentrum. Endlich raus aus Lobeda-Ost und rein in die Stadt Jena. Das ist so, als würde man vom Gaza-Streifen nach Malmö umziehen. Ich wohne ab März in einer WG, die mal eine Arztpraxis war. In die Wohnung führt ein Aufzug, so wie in den beschissenen Pseudo-WGs in GSZS. Der Flur ist so groß, dass ich überlege dort regelmäßig Basketballturniere stattfinden zu lassen. Oder eine Bloglesung.1

Dass dieser Vergleich eher schief als eben erscheint, brauch wohl nicht betont zu werden. Auffällig ist nur, dass eben jener Blogger auf schiefe Vergleiche steht.

Ich traue mich nicht auszusprechen, was ich über die israelische Regierung momentan denke. Ich möchte sie am liebsten mit einer ganz bestimmten Sache vergleichen, aber das darf man ja nicht. Deswegen tue ich es auch nicht. Ich bin der Meinung, dass es die Angelegenheit Israels ist, diesen Konflikt zu lösen, reagiert man ja auf eigenem Grund und Boden. Die Welt schaut wie immer zu und scheitert an den hohen Mauern der Diplomatie.2

  1. http://chaosplanet.phlekmaz.de/ [zurück]
  2. Ebd. [zurück]

3 Antworten auf “Es gibt Meinungen, deren Ungeschicklichkeit liegt in ihrer Unzeitigkeit.#2”


  1. 1 carreaux 09. Januar 2009 um 12:38 Uhr

    vom gaza-streifen nach malmö? es hackt. definitiv.
    ich muss zur nächsten „thüringer bloglesung“ (was zur hölle?); das (chaosplanet in seiner gänze) kann doch nur ein schlechter witz sein…
    „Bastih ist ein Berliner im Exil und nimmt den Wahnsinn seiner Umgebung so wie er ist.“ na prima. gut, dass man drüber bloggt…

    „aber das darf man ja nicht“. achso? mowl.

  2. 2 rosaextrablatt 11. Januar 2009 um 14:25 Uhr

    IRGENDWIE. SELTSAM.
    Das Löschen von Kommentaren „[…]möchte [ich] am liebsten mit einer ganz bestimmten Sache vergleichen, aber das darf man ja nicht. Deswegen tue ich es auch nicht.“

  3. 3 bastih 16. Januar 2009 um 16:36 Uhr

    leute, ihr nehmt das viel zu ernst. macht mal halblang, ey :D.

    wie lange lest ihr das blog schon, hm? ihr habt doch keine ahnung von meinen politischen ansichten. die habe ich nämlich niemals geäußert. ich finde sehr schade, dass man nicht miteinander reden kann. wenn ihr das alles so furchtbar findet, dann schreibt mir eine email und hört auf mich zu denunzieren und aus zwei beiträgen zwei zitate rauszunehmen und in einen zusammenhang zu stellen.

    ihr verlasst doch auch kein politisches kabarett und wollt den typen hinterher hängen, oder? manchmal geht es auch einfach nur darum, was man wie sagt. satire, gedanken und so weiter. der inhalt meines blogs ist alles andere als politisch. ich schreibe über persönliche dinge. ich habe mich damals in meinem blog aktiv für mönche aus tibet eingesetzt. warum taucht das hier nicht auf?

    ist ja auch egal. ich bin der ansicht, dass mit polemik niemanden geholfen ist. und wenn man eine diskussion führen will und sich hinterher die hand geben möchte – denn es sollte immer um verständigung gehen – dann muss man sachlich bleiben, mit ruhe stabilisieren und objektiv auf eine lösung zusteuern.

    ich bitte euch das zu beherzigen. ich fürchte, wir unterliegen hier dem verständigungsproplem. wir haben uns gegenseitig falsch verstanden, also lasst uns das nicht propagieren, sondern wenn überhaupt friedlich ausquatschen. und nicht in aller öffentlichkeit. denn wie gesagt, ihr bewegt euch mit politischem fokus durch das netz. das ist okay. ich tue es nicht. ich bewege mich anders durch das netz. wir brauchen gar nicht erst versuchen zusammen zu laufen.

    wir sollten uns wie kluge menschen verhalten und das zu den akten legen. wenn ich in irgendeiner form etwas geschrieben habe, dass in euren ohren anders ankam, als es von mir gewollt war, dann entschuldige ich mich dafür. ich wollte mit diesem beitrag im prinzip nur zum ausdruck bringen, dass ich es ganz furchtbar finde, dass man die humanitäre hilfe im gaza-streifen so lange ausgeschlossen hat. dass man uno-einrichtungen getroffen hat, schulen, keine wasser-versorgung und das IKRK lange behindert hat. ich verurteile solches verhalten, weil unschuldige zivilbevölkerung darunter leiden muss. aber auch das verhalten der hamas war mehr als inakzeptabel. sie haben ihre landsleute als schild benutzt. das war grausam.

    und das mit dem umzug und dem malmö-gaza vergleich ist eine satirische spitze gewesen. ich schreibe seit jahren so. ich mag übertreibungen als stilistisches mittel einfach, genauso wie der kabarettist es tut. wenn diese vergleiche euch bitter aufstoßen, dann tut mir das leid, aber seid euch gewiss, dass ich bei solchen vergleichen nur mit der sprache spiele. ich möchte niemanden damit verärgern. wenn es euch so stört, dann lest es nicht.

    und für das löschen eurer kommentare will und kann ich mich nciht entschuldigen. ihr habt mich als idioten betitelt und solltet verstehen, dass ich beleidigungen nicht dulde. sollte eure kritik konstruktiv sein, lösche ich sie auch nicht.

    ihr wollt schließlich auch keine fremden in euren „wohnzimmern“, die euch beleidigen, oder?

    grüße aus berlin

    bastih

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