Archiv für Februar 2009

Arbeit ist geil

Die literarische Zukunft Deutschlands denkt einfach mal ganz unverbindlich ein bißchen über den Zusammenhang von Geld, Arbeit und Karma nach. Erstmal Basisthese aufstellen bzw. klauen:

„Der Kapitalismus ist in seinem Wesen zutiefst sozial“, schreibt Lotter.

Dann die These untermauern und selber eine aufstellen: Arbeit ist geil !

Nein, ich habe mir vorgenommen, nicht mehr für Geld zu arbeiten. Sondern für Karma. Deswegen versuche ich bereits während der Arbeitszeit mein Glück zu finden. Wie? Indem ich versuche meine Arbeit so zu gestalten, dass es viele Bedürfnisse deckt. Zum Beispiel das nach geistigem Wachstum, das nach Anerkennung und das nach sozialen Kontakten. Das ist sicherlich nicht in jedem Büro möglich. Aber dennoch erstrebenswert. Egal ob Frittenbude oder Architekturagentur.

Und wie schließt jeder gute SchülerInnenaufsatz ab? Genau! Mit einem Denkanstoß!

Komisch, warum sich die Menschen soviel Gedanken über Geld machen, und arbeiten bis zum Umfallen, um immer nur Geld anzuhäufen. Eigentlich müssten wir mit gleicher Intensität auch in unsere anderen Kapitale investieren: Zeit, Glück, guten Schlaf, gutes Essen, Kritikfähigkeit, Freundschaft und Liebe.